Man sprach viel Hebräisch, natürlich auch Deutsch und Englisch; Kippas waren nicht zu sehen, aber zarte goldene Davidsterne. Die Mitglieder des Vereins Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost, die am Sonnabend ins Neuköllner Kulturhaus Oyoun gekommen waren, sind Jüdinnen und Juden, die in Deutschland leben. Manche sind hier geboren, andere aus Israel, den USA oder anderen Ländern zugewandert.
Auf einem Flyer stellen sie sich vor: „Manche von uns sind religiös, andere säkular, manche mizrachisch (also aus dem nahöstlichen Raum, Anm. d. Red.), manche ashkenasich (also aus Nord-, Mittel- und Osteuropa, Anm. d. Red.), viele sind queer, einige jung, andere alt.“
Mit „Koscher-Stempel“: Ein Verein eigensinniger Juden streitet gegen Israel
Der Verein Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost macht sich zur Stimme der Palästinenser, fühlt sich gecancelt und irritiert die deutsche Politik.

Eliana Ben David vom Verein Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost protestiert am 18. Oktober mit einem Plakat am Hermannplatz: „Als Jüdin & Israeli: Stoppt den Völkermord in Gaza!“Benjamin Pritzkuleit