Manchmal kommt es eben anders, als man denkt – zum Glück. Im vergangenen Jahr haben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) besser gewirtschaftet als erwartet. Das geht aus der nun fertig gestellten Bilanz hervor, die BVG-Chefin Sigrid Evelyn Nikutta am Montag im Aufsichtsrat vorgestellt hat. Wichtige Zielzahlen wurden verfehlt – im positiven Sinn. „Wir haben ein gutes Ergebnis erarbeitet. Daran haben alle Beschäftigten ihren Anteil“, sagte Nikutta. Allerdings sind die Schulden immer noch gewaltig – und zum Teil hat die Erfolgsbilanz auch damit zu tun, dass die BVG Investitionen aufgeschoben hat.

„Strikte Ausgabendisziplin, gutes Kreditmanagement und niedrige Zinssätze, haben zu der Bilanz beigetragen“, berichtete die energische 44-Jährige. Besonders stolz ist sie auf das operative Ergebnis des landeseigenen Konzerns. Diese Zahl gibt an, wie hoch beim Fahrbetrieb die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben ist. „Sie zeigt, dass wir in unserem Kerngeschäft besser geworden sind“, sagte Nikutta. 2011 lag der Wert mit fast 37 Millionen Euro deutlich im roten Bereich. Im vergangenen Jahr schrumpfte dieser Verlust auf acht Millionen Euro – nur rund halb so viel wie erwartet.

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