Berlin - Im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses sind Powerpoint-Präsentationen bislang eher unüblich. Statt dessen werden Vorlagen kopiert, Gesetzestexte zitiert und, getragen von der Bedeutung der Berliner Innenpolitik, gewichtige Debatten geführt. Am Montag gab es eine Ausnahme von dieser methodischen Grundregel, beantragt von den Piraten, genehmigt von der Ausschussmehrheit.

Es ging um das Thema Kennzeichnungspflicht für Polizisten – und es hat sich gelohnt: Die Piraten konnten anhand einer Fotoserie von vier Großeinsätzen sehr konkret zeigen, dass die bundesweit einzigartige Verordnung für die Berliner Beamten, sich per Namen- oder Nummernschuld identifizierbar zu machen, allzu oft ins Leere läuft. Damit steht zumindest die Praxis dieser vielbeachteten liberalen Regelung in Frage.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.