Namibia: Überall gibt es Spuren deutscher Vergangenheit, auch bis in die DDR

Der Schriftsteller Christopher Kloeble war in Namibia. Es hat ihn erstaunt, wie oft er dort auf Deutsche oder deutschsprachige Menschen stieß. Eine Reportage.

Ein Karnevalsumzug in <strong>Windhoek.</strong>
Ein Karnevalsumzug in Windhoek.imago/Wu Changwei

„Kann ich Ihnen helfen?“, fragt mich die Verkäuferin, als ich ihren Buchladen betrete. Dass sie mich auf Deutsch anspricht, überrascht mich. Wir sind schließlich in Windhoek, der Hauptstadt Namibias. Aber eigentlich sollte ich mich nicht wundern. Auf dem Schild über dem Eingang steht „Windhoeker Buchhandlung“. Sie befindet sich im Herzen der wohl bekanntesten ehemaligen Kolonie Deutschlands. Ich danke der Frau und sehe mich um. Die meisten Titel in den dürftig bestückten Regalen sind deutschsprachig. Am vielfältigsten ist das Angebot an Sachbüchern über die Wildnis des Landes. Touristenlektüre. Als ich den Laden verlasse, unterhält sich die Verkäuferin mit einer Stammkundin auf Deutsch.

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