Hat das Berliner Landeskriminalamt (LKA) einen ehemaligen Neonazi bedrängt, keine Aussagen vor dem NSU-Bundestagsuntersuchungsausschuss zu machen? Diesen Verdacht hat die Opposition im Berliner Abgeordnetenhaus. Und Polizeipräsident Klaus Kandt konnte ihn am Freitag zunächst nicht entschärfen.

Nick Greger ist ein bundesweit bekannter ehemaliger Neonazi, der Rechtsrockkonzerte organisierte und wegen neonazistisch motivierter Straftaten in Haft saß. Im Jahr 2000 wurde er verurteilt, weil er zusammen mit dem V-Mann des Brandenburger Verfassungsschutzes Carsten S. alias Piatto einen Sprengstoffanschlag auf politische Gegner vorbereitet hatte. Greger, der 2003 angeblich aus der rechten Szene ausstieg und darüber Bücher schrieb, gab nun dem Compakt-Magazin von Jürgen Elsässer, einem ehemaligen Redakteur der linksradikalen Blätter Junge Welt, Jungle World und Konkret, ein Interview.

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