Berlin-Mitte - Zurzeit läuft es wie geschmiert für den Wissenschaftsstandort Berlin. In den vergangenen acht Wochen hat die Stadt 1,5 Milliarden Euro zusätzlich zugesagt bekommen: 600 Millionen Euro investiert Siemens in einen Innovationscampus, mehr als 300 Millionen Euro haben die hiesigen Universitäten im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes eingeworben, und nun bekommt auch das Museum für Naturkunde einen dicken Batzen.

In den nächsten zehn Jahren werden der zur Leibniz-Gemeinschaft gehörigen Einrichtung 660 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Der Haushaltsausschuss des Bundestags wird am Donnerstag aller Voraussicht nach beschließen, die Institution mit 330 Millionen Euro zu unterstützen, das Land Berlin wird mit der gleichen Summe kofinanzieren. Geplant ist die Entwicklung zu einem Forschungs- und Kommunikationsforum. Unter anderem soll die komplette Sammlung des Hauses digitalisiert werden, die Gebäude werden saniert und die Ausstellungsfläche deutlich vergrößert. 

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