Die Aufregung ist groß im Berliner Südosten. Vor wenigen Tagen teilte der Senat mit, dass der Müggelsee, Teile des angrenzenden Fredersdorfer Mühlenfließes sowie das ehemalige Mündungsgebiet der Müggelspree „Die Bänke“ unter Landschafts- und Naturschutz gestellt werden sollen. Jetzt befürchten Anwohner und Wassersportler massive Einschränkungen bei Naherholung und Sport. Dutzende Vereine haben am See Bootshäuser, es gibt Hunderte Steganlagen. Für sieben Segelvereine, darunter Bundes- und Landesleistungsverbände sowie eine Sport-Eliteschule, ist der Müggelsee, Berlins größtes Gewässer, Trainings- und Regattarevier.

„Wir fürchten, dass etwa Regatten kaum noch möglich sein werden, weil fast ein Drittel des Sees unter Naturschutz gestellt wird“, sagt Heidolf Baumann vom Bezirkssportbund. Vor allem seien Motorboote, die bei Wettkämpfen als Begleitfahrzeuge vorgeschrieben seien, dort wohl künftig verboten.

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