Nelson Fiedrich auf dem Jakobsweg - immer dabei sein Stock Richard. 
privat/ Volkmar Otto 

Berlin - Nelson hat an jenem Tag, als sie losgingen, seinen Freund und Begleiter Richard getauft. Er lächelt, scrollt in seinem Handy durch eine üppige Bildergalerie und zeigt Fotos: „Da sind wir schon 100 Kilometer gelaufen“, sagt er stolz. Man sieht einen Jungen mit den schwarzen Locken und in einer blauen Wetterjacke am Rande eines Weges stehen. Er hat rote Wangen und hält seine Stütze in der Hand. Seinen Stock, den er Richard nannte. „Er ist auf dem Weg irgendwann zerbrochen, da habe ich geweint und ihn beerdigt. Papa hat mir einen neuen gegeben, aber der war nicht so klasse wie Richard.“

Es ist ein Nachmittag im Prenzlauer Berg. Der Berliner Frank Fiedrich und sein Sohn Nelson tragen kurze Hosen, haben Rucksäcke geschultert. Sie sind eben durch den Park gelaufen, nun sitzen sie bei einem türkischen Imbiss.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.