Berlin - Mieter in deutschen Großstädten müssen im Schnitt fast 30 Prozent ihres Nettoeinkommens für die Miete ausgeben. Bei jedem Vierten gehen sogar mehr als 40 Prozent des Einkommens für die Wohnkosten drauf. Zum Leben bleibt da oft nicht mehr viel übrig. Kein Wunder, dass noch im Wahlkampf die Erwartungen an SPD und Grüne in der Mietenpolitik groß waren. Versprachen die Parteien doch, den Mietanstieg zu bremsen. Außerdem wollten beide die Mietpreisbremse verschärfen. Herausgekommen ist in den Verhandlungen mit der FDP, die Preisbremse wie Deckel ablehnt, dass Mieten auf angespannten Märkten wie in Berlin nicht mehr um 15 Prozent, sondern noch um elf Prozent in drei Jahren steigen dürfen. Die Mietpreisbremse soll laut Koalitionsvertrag zwar bis 2029 verlängert, aber nicht verschärft werden.

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