Berlin unternimmt einen ersten Schritt, um Opfer von häuslicher oder sexueller Gewalt besser zu unterstützen. An der Charité wurde eine Gewaltschutzambulanz eröffnet, in der Betroffene nach Vorlage eines Personalausweises kostenfrei erlittene Verletzungen rechtsmedizinisch dokumentieren lassen können. Der Senat unterstützt die Anlaufstelle mit 150.000 Euro jährlich.

Bislang hatten Opfer nur die Möglichkeit, in eine Rettungsstelle oder zum niedergelassenen Arzt zu gehen. Dort steht jedoch die Medizin im Vordergrund – nicht die Beweismittelsicherung. So können Hämatome auf Gewalteinwirkungen hindeuten, die in der Notaufnahme leicht übersehen werden.

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