Berlin - Ein kurzer Blick, und man weiß, wo es am besten lang geht. Weiß, gelb, ocker: So stechen die Straßen hervor, auf denen Radfahrer gut vorankommen. Grau: So sind die Verkehrswege gekennzeichnet, die man auf zwei Rädern meiden sollte, weil der Belag schlecht ist oder dort viele Autos unterwegs sind. Klare Farben zeichnen die Fahrradpläne des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) aus, die jetzt in überarbeiteten Auflagen erschienen sind. Die neuen Karten für Berlin und Potsdam zeigen mehr weiß und gelb markierte Straßen als frühere Versionen, sagte Tilmann Heuser, Geschäftsführer des Berliner Landesverbands, am Freitag. „Jahrelang ging der Ausbau des Radverkehrsnetzes im Schneckentempo voran. Jetzt sind wir immerhin mit Schildkrötengeschwindigkeit unterwegs. Das Tempo in Berlin hat zugenommen.“

Holperstrecken auf Kopfsteinpflaster. Radwege, die voller Schlaglöcher und zugeparkt sind. Planungen für neue Radfahrstreifen, die schon mehr als zwei Jahrzehnte alt sind, aber nicht verwirklicht werden – wie auf der Birkbuschstraße in Steglitz. Immer noch brauchen Radfahrer in Berlin starke Nerven und manchmal einen Schutzengel.

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