BerlinSechs Geschosse ragen die beiden Apartmenthäuser mit der hellgrauen Fassade in die Höhe. Die gläsernen Absturzsicherungen vor den Fenstern leuchten gelb, grün, blau und rot. Am Murtzaner Ring in Marzahn ist eine weitere Modulare Unterkunft für Flüchtlinge (MUF) fertig geworden – sie bietet Platz für 431 Menschen. Bevor die Bewohner einziehen, präsentierte das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) am Dienstag das neue Domizil.

„Willkommen bei Stephanus“, verheißt ein Transparent am Eingang – ein Gruß vom Betreiber der Unterkunft, der gemeinnützigen Stephanus-Stiftung. Der nun fertiggestellte Komplex sei der erste der zweiten Generation Modularer Unterkünfte für Flüchtlinge in Berlin, sagt LAF-Sprecher Sascha Langenbach. Fanden die Bewohner in den Unterkünften der ersten Generation noch Gemeinschaftsbäder und Gemeinschaftsküchen vor, gehören nun zu jeder Wohneinheit Bad und Küche. „Die Bewohnerinnen und Bewohner haben somit mehr Privatsphäre“, betont Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke).

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