Berlin - Wenn der Aufzug nicht funktioniert, die Puste nicht für die Treppe reicht, der Bahnsteig mit Rollstuhl oder Kinderwagen unerreichbar scheint – dann wird in Berlin dafür gesorgt, dass die Fahrt trotzdem angetreten werden kann. Das will der Senat künftig garantieren. Mit einem Pilotprojekt, das Ende des kommenden Jahres beginnt und sich zunächst auf zwei U-Bahn-Abschnitte beschränkt, soll der neue Service erprobt werden. Bewährt sich die Mobilitätsgarantie, soll sie 2023 auf das gesamte Berliner Stadtgebiet ausgedehnt werden. „Wir wollen ein bundesweit einmaliges System etablieren, mit dem jede mobilitätseingeschränkte Person in Berlins öffentlichem Nahverkehr in jeder Situation vorankommt. Auch wenn mal die Technik streikt oder Baustellen zum Umweg zwingen“, sagte Verkehrssenatorin Regine Günther.

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