Berlin - Tempo 30 muss auf allen Stadtstraßen zur Regel werden – das ist eine Forderung, die auch in Berlin immer lauter wird. Doch würden bei einer solchen generellen Geschwindigkeitsbeschränkung tatsächlich deutlich weniger Menschen durch Kraftfahrzeuge schwer verletzt oder getötet als bisher? Dazu hat die Unfallforschung der Versicherer in Berlin jetzt eine neue Datenauswertung vorgelegt. Bestätigt wird, dass sich Tempo 30 innerorts positiv auf die Verkehrssicherheit auswirken würde. Die Effekte wären aber unterschiedlich groß, je nachdem, ob es um Fußgänger oder Radfahrer geht. „Wir dürfen von einem solchen Tempolimit keine Wunder erwarten“, sagt der Leiter der Unfallforschung, Siegfried Brockmann. Er fordert erst mal einen Großversuch.

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