Berlin - Wenn das Szenario zutrifft, dann müssen in den kommenden Jahren 70 000 Berliner Haushalte umziehen oder einen Teil ihrer Wohnkosten aus den dafür eigentlich gar nicht vorgesehenen Hartz-IV-Bezügen zahlen. Das prognostiziert zumindest eine Studie des Forschungsinstituts Topos, die der Berliner Mieterverein in Auftrag gegeben und am Dienstag vorgestellt hat. Untersucht hat Topos die Auswirkungen der seit 1. Mai in Kraft getretenen neuen Verordnung des Senats zu angemessenen Unterkunftskosten für Hilfe-Empfänger und kommt zu dem Schluss: Nicht einmal theoretisch stünden für die Betroffenen genug preisgünstige Wohnungen zur Verfügung.

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