Berlin - In Berlin gibt es rund zwei Millionen Wohnungen. Doch wem sie gehören, ist vielfach nicht bekannt. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung, die der Partei Die Linke nahesteht, hat den Immobilienmarkt in der Hauptstadt in den vergangenen zwei Jahren näher beleuchtet. Herausgekommen ist eine Studie unter dem Titel „Wem gehört die Stadt?“, die die Eigentümergruppen und deren Geschäftspraktiken analysiert. Am Dienstagabend wurde sie in einer digital übertragenen Veranstaltung vorgestellt.

„Fast halb Berlin gehört einigen tausend Multimillionären“, bilanzierte der Verfasser der Studie, Christoph Trautvetter, das Ergebnis in einem Satz. Diese Formulierung sei in der groben Vereinfachung bewusst gewählt, weil man in Anbetracht der öffentlichen Debatte manchmal das Gefühl habe, es gehe bei den Vermietern in der Stadt „hauptsächlich um arme, kleine Privatvermieter, denen man keine Art der Regulierung zumuten“ könne, sagte Trautvetter in Anspielung auf Proteste gegen den Mietendeckel.

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