Potsdam - Im Tarifstreit für die rund 3000 Beschäftigten in den Brandenburger Nahverkehrsbetrieben gibt es Hoffnung auf Einigung: Nach zwei Wochen Streik der Bus- und Straßenbahnfahrer für Lohnerhöhungen wollen die Gewerkschaft Verdi und der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV) heute zu neuen Verhandlungen zusammenkommen. Dafür hatte Verdi eine Streikpause verkündet und den Nahverkehr am Montag wieder anrollen lassen.

Beide Seiten zeigten sich optimistisch, dass es nun zu einer Lösung des Tarifkonflikts kommen könne. «Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir in der Nacht zu Mittwoch eine Einigung erreichen und nicht in die Schlichtung müssen», sagte KAV-Verhandlungsführer Klaus Klapproth. Verdi-Streikleiter Marco Pavlik erklärte, die Arbeitgeber hätten sich auf die Forderungen der Gewerkschaft zubewegt.

Verdi fordert für die Bus- und Straßenbahnfahrer eine Lohnerhöhung von 120 Euro monatlich brutto. Die Arbeitgeber boten zuletzt ein Plus von jeweils 45 Euro in zwei Schritten sowie eine Einmalzahlung von 180 Euro an. (dpa/bb)