Berlin - Friedliche Geschäftigkeit herrscht auf der Baustelle an der Neuen Späthstraße, Ecke Haarlemer Straße in Neukölln-Britz. Die beiden Häuserriegel stehen schon, freundlich sehen sie aus, leuchten gegen das Grau des Februarmorgens an. Jedes der zweistöckigen Häuser, aneinander gebaut in zwei langen Schlangen, hat eine andere Farbe. Schweres Baugerät und unwegsames Gelände umgeben das Areal noch, doch bald soll die erste Flüchtlingsunterkunft von Neukölln fertig sein.

Anfang März ziehen die ersten 200 Menschen hier ein, 200 weitere sollen im April oder Mai folgen. Woher sie kommen, ist noch offen, sagt der Neuköllner Sozialstadtrat Bernd Szczepanski, das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) entscheide die Belegung abhängig von der Zuzugslage. Es könne aber auch sein, dass Menschen aus überbelegten Bezirken nach Neukölln ziehen.

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