Berlin - Die Sperrung der Friedrichstraße für Autos und das Anlegen einer Radspur in der Fahrbahnmitte ist eines der umstrittensten Verkehrsprojekte von Rot-Rot-Grün. Jetzt gibt es darüber neuen Streit: Der Verkehrsversuch soll verlängert werden, obwohl die Auswertung der ersten Phase noch nicht veröffentlicht ist. Der Handelsverband spricht von einem „unglaublichen Umgang“, die Opposition vermutet ein abgekartetes Spiel.

Seit Anfang September ist ein 500 Meter langer Abschnitt der Friedrichstraße zwischen Französischer und Leipziger Straße für Autos gesperrt. Stattdessen benutzen Radfahrer eine Spur mitten auf der Fahrbahn. An den Seiten wurden Parklets für Fußgänger aufgestellt sowie Glaspavillons installiert, in denen Händler für ihre Läden werben können.

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