Führermythos und Führerkult, deutsche Volksgemeinschaft, Rassenpolitik, Mord an den europäischen Juden, Raub- und Eroberungskrieg der Nationalsozialisten – das sind die Schwerpunkte der Dokumentation auf dem Obersalzberg bei Berchtesgaden. Dort, am „Täterort“, dem zweiten Regierungssitz Adolf Hitlers, lag seit 2009 der Arbeitsschwerpunkt des Historikers Axel Drecoll als Leiter jenes Lern- und Erinnerungsortes. Jetzt wird er dorthin wechseln, wo die Täter direkt auf ihre Opfer trafen, sie drangsalierten und ermordeten.

Als Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten übernimmt er eine international anerkannte Einrichtung, zu der so bedeutende Gedenkstätten wie die ehemaligen Konzentrationslager Sachsenhausen und Ravensbrück, das frühere Zuchthaus Brandenburg, die Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald gehören und die auch den Gedenkort Jamlitz betreut.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.