Berlin - Im Gastgewerbe nennt man das Soft Opening – sanfte Eröffnung. Davon ist die Rede, wenn ein Hotel nach und nach in Betrieb geht, bis die volle Kapazität zur Verfügung steht. Was in der Tourismusbranche schon lange gebräuchlich ist, könnte 2014 auch für den neuen Schönefelder Flughafen gelten, denn Airport-Chef Hartmut Mehdorn denkt über eine Teilinbetriebnahme nach. Das teilte er jüngst der Sonderkommission BER des Bundesverkehrsministeriums mit, wie aus dem Sitzungsprotokoll hervorgeht. „Wir stehen diesem Plan positiv gegenüber“, hieß es am Sonntag in Kreisen der Flughafen-Gesellschafter. „Es sind aber noch Fragen zu klären.“ Auf größere Bedenken stößt Mehdorns Plan, Tegel bis 2017 offen zu lassen. Das würde viel zu teuer.

Im vergangenen Jahr hatte die Flughafengesellschaft begonnen zu prüfen, ob es ein Soft Opening geben könnte. BER sollte als Billigflieger-Airport ans Netz gehen – mit Airlines, die vom jetzigen Flughafen Schönefeld dorthin umziehen. Doch die Pläne verliefen im Sand. „Nun forciert Mehdorn diese Idee wieder“, sagte ein Beteiligter.

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