Brandenburg/Havel - Ein rosafarbener Bahnhof! Es ist kein blasses Schweinchenrosa, auch kein grobes quietschfarbenes Rosa wie am Berliner Einkaufszentrum Alexa. Das Rosa an der Fassade des Brandenburger Hauptbahnhofs wirkt edler, dezenter. Aber es ist und bleibt Rosa. „Die Bezeichnung lautet: altrosé“, erklärt Klaus Deschner. „Ich finde, es passt.“ Er hat die Farbe an einem Münchner Behördenkomplex gesehen und gegen die anfangs geplanten Ockertöne durchgesetzt. Der Chef der Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Brandenburg (Wobra) steht im Wind auf der Baustelle, in die das Unternehmen den Bahnhof verwandelt hat, und schaut sich den neuen Anstrich zufrieden an. Für den 70-Jährigen ist die Farbe das weithin sichtbare Zeichen dafür, dass die jahrzehntelange Phase der Vernachlässigung vorbei ist. In Brandenburg hat die Stadt die Initiative übernommen.

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