Die neue Zeit im Märkischen Museum beginnt an diesem Donnerstag. Dann öffnet die erste Ausstellung, die vollständig unter dem Einfluss von Paul Spies entstand. Der neue Direktor kam vor knapp eineinhalb Jahren aus Amsterdam, solange braucht es ungefähr, um eine neue Schau hinzustellen. Jetzt treten die Macher mit etwas Lampenfieber vor das Publikum, das Derartiges noch nicht gesehen hat: „Berlin 1937. Im Schatten von morgen“. Nicht der große Terror ist das Thema, nicht der Schrecken unterm Hakenkreuz, sondern der Alltag der Berliner im oberflächlich entspannt erscheinenden Zwischenjahr 1937 – nach der Euphorie des Olympiajahres 1936 und vor dem Beginn der harten Schritte: Anschluss Österreichs, Sudetenkrise, antijüdische Pogrome 1938.

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