Berlin - Sie heißen Tphone-House, Handy-Land oder Handy-Prince. Auf der Neuköllner Karl-Marx-Straße gibt es gefühlt die höchste Handy-Laden-Dichte der Welt. Bietet mal keiner Funktelefone oder Flatrates an, wird mit Pferdewetten, Super-Döner oder Crash-Preisen geworben. Die Meile zwischen den Neukölln-Arcaden im Westen und dem Karl-Marx-Platz im Osten, quasi das Herz des Multi-Kulti-Bezirks Neukölln mit seinen 307.000 Einwohnern, ist vor allem ein Paradies für Billiganbieter. Zum Leidwesen des Bezirks. „Wir hätten gern mehr hochwertige Geschäfte“, wünscht sich Baustadtrat Thomas Blesing von der SPD. Anfang Januar hat nun auch noch das C&A-Haus, Karl-Marx-Straße 95, dicht gemacht. Pläne für den dreigeschossigen Bau, der fast 60 Jahre lang Einkaufstempel war, gibt es noch keine.

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