BerlinDie Fahrräder sind eingetroffen. 15 Stück, fabrikneu, eine Handvoll steht schon auf dem Hof der Christian-Morgenstern-Grundschule, diesem Quader aus den Siebzigern im Spandauer Quartier Heerstraße Nord. Die Lenker glänzen im fahlen Dezemberlicht. Es ist schneidend kalt. Kinder kommen aus dem Gebäude gelaufen, steigen auf, unsicher stützen sich einige ab. „Viele unserer Schüler besitzen kein eigenes Rad“, sagt Karina Jehniche, die Direktorin.

Der Kiez befindet sich in sozialer Schieflage. Bewegungsmangel und Übergewicht sind ein großes Problem, doch wenn es eines Signals bedarf, dass sich das Problem lösen lässt, dann könnte es dieses Bild sein: die Kinder, die Räder, ein Start.

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