Eine Freundin ist angehende Lehrerin, sie absolviert ein Praxissemester an einem Gymnasium in Berlin. Am Montag nach der Wahl schlug sie vor, dass man im Deutschunterricht der elften Klasse über das Wahlergebnis redet, darüber, dass zum ersten Mal eine rechtsradikale Partei in den Bundestag zieht. Der zuständige Lehrer winkte ab, das sei nicht nötig, man befinde sich im multikulturellen Friedrichshain-Kreuzberg, der Erfolg der AfD treffe die Lebensrealität der Schüler nicht. Im Bezirk wählten nur 6,3 Prozent die AfD, eines ihrer schwächsten Ergebnisse in Berlin.

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