Berlin - Was wäre, wenn wir in Zukunft unseren eigenen Strom CO2-frei produzieren könnten und nie wieder für Strom- und Heizungsrechnungen zahlen müssten? Die Idee klingt verlockend und könnte tatsächlich realisiert werden, davon ist der Berliner Zeyad Abul-Ella überzeugt. Er glaubt, dass viele Menschen in Zukunft autark leben könnten – mithilfe von Solarzellen und einem Wasserstoff-Stromspeicher. „Die Energiewende kann gelingen, aber nur, wenn man innovative Lösungen schafft, die funktionieren und bezahlbar sind“, so Abul-Ella. „Wir müssen nur damit anfangen.“ 

Der Bauingenieur steht in einer großen Halle, dem Testlabor seines Start-ups Home Power Solutions (HPS) in Berlin-Adlershof. Hier wird der Wasserstoff-Stromspeicher picea von den Entwicklern getestet. In der Halle stehen zahlreiche Regale, in denen sich Werkzeuge und Kabel türmen. Einige Mitarbeiter sitzen am Computer, andere schrauben an Geräten. 2014 hat Abul-Ella das Start-up HPS gegründet. Mitte 2019 wurden die ersten Geräte verkauft. Mittlerweile sind es über 60 Stück. Mehr als 100 Mitarbeiter sind bereits bei HPS beschäftigt. „Es ist toll, was in den vergangenen Jahren passiert ist. In erster Linie geht es dabei um den Schutz der Erde. Das war auch mit meine Motivation, HPS zu gründen“, sagt Abul-Ella. 

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.