Berlin - Um den Fahrradverkehr sicherer zu machen, holt sich Berlin Rat in den Niederlanden. Mit einem Modellversuch will der Senat ermitteln, ob der Umbau von Knotenpunkten nach niederländischem Vorbild die Zahl der Unfälle senkt. Jetzt zeichnet sich ab, welche beiden Berliner Straßenkreuzungen in absehbarer Zeit neu gestaltet werden. Es sei „sehr wahrscheinlich“, dass der Platz der Vereinten Nationen in Friedrichshain ein Schauplatz des Modellversuchs sein wird, sagte Jan Thomsen, Sprecher von Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne). Als zweite Kreuzung kommt der Knotenpunkt Oranienstraße/Lindenstraße in Kreuzberg in Betracht. „Dazu gibt es aber noch Abstimmungsbedarf“, so Thomsen. Gesprächsbedarf sieht auch die Lobby der schwächsten Verkehrsteilnehmer. Befürchtet werden „größere Behinderungen und Gefahren“ für Fußgänger, warnte ihr Sprecher Roland Stimpel.

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