Es ist zurzeit gar nicht so einfach, Berlins Regierendem Bürgermeister per Kundgebung etwas mitzuteilen. Demonstrationen vor dem Roten Rathaus sind nicht möglich, die U5-Baustelle ist im Weg. Klaus Wowereit hätte sich am Montag darum schon sehr recken müssen, um aus seinem Amtszimmer die zwanzig Demonstranten am Neptunbrunnen überhaupt zu sehen. Und er hatte schon gar keine Chance zu erkennen, was sie eigentlich wollten, denn alle wendeten ihm den Rücken zu und zeigten ihm auch nur die Rückseite ihrer Transparente. Das ist schade, denn das Thema der Kundgebung war interessant und wichtig: Die kleine Versammlung war der erste öffentliche Protest gegen Berlins mögliche Olympia-Bewerbung, die an diesem Dienstag den Senat beschäftigt.

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