Die Bundesrepublik besteht bekanntlich aus 16 Bundesländern. Jedes von ihnen hat seine Repräsentanz in der Hauptstadt, kleine Länderbotschaften quasi. Nun die Preisfrage: Wie viele Länder konnten sich einigen, ein gemeinsames Gebäude zu beziehen, um ihre häufig ja gemeinsamen Interessen beim Bund zu vertreten? Die Antwort lautet, man ahnt es: keines. Jeder repräsentiert für sich allein. So viel zum Zustand des inneren Multilateralismus in diesem Land.

Dabei kann die Wirkung viel stärker werden, wenn man sich zusammentut. Weil der Zusammenhalt selbst zum Zeichen wird, die Betonung des Gemeinsamen statt der jeweiligen Eigenheiten. So vieles sollte anders werden in der neuen Hauptstadt Berlin. Aber die Einzigen, die auf die Idee kamen, ein gemeinsames Botschaftsdorf zu beziehen und ein Wahrzeichen für den Multilateralismus zu schaffen, waren die fünf nordischen Länder Island, Norwegen, Dänemark, Schweden und Finnland.

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