Berlin - Der Notbetrieb in Berliner Kitas sorgt bereits vor dem Inkrafttreten der neuen Regelung am Montag (25. Januar) für Unmut. Erzieher, Eltern und Kindertagesstätten kritisieren die Kriterien, die festlegen, welche Kinder künftig noch betreut werden – vor allem die Bindung an systemrelevante Berufe von Elternteilen und unklare Begriffe wie „sozial schwierige Situation“.

Nach den neuen Corona-Beschlüssen des Senats stellen Berliner Kitas ab Montag auf den Notbetrieb um, vorerst bis zum 14. Februar. Eine Notbetreuung wird angeboten für Eltern, wenn sie einen „außerordentlichen dringlichen Betreuungsbedarf“ haben. Zusätzlich gibt es eine Liste mit Kriterien: Übt ein Elternteil einen systemrelevanten Beruf aus oder ist alleinerziehend, besteht genauso Anspruch auf einen Kitaplatz wie bei einer „sozial schwierigen Situation“, über die im Einzelfall entschieden werde. Die Auslastung der Kindertagesstätten soll 50 Prozent nicht überschreiten, in der Kindertagespflege 60 Prozent.

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.