Schönefeld - Knapp 300 Beteiligte haben am Sonnabend eine Notfallübung auf dem Flughafen Schönefeld (SXF) absolviert. Unter dem Titel «Rescue SXF 2014» wurde ein Brand-Szenario mit starker Rauchentwicklung und elf zum Teil Schwerverletzten im Terminal D des alten Flughafengebäudes geprobt.

Ziel sei gewesen, das Zusammenwirken aller Rettungskräfte bei der Räumung von Gefahrenbereichen und der medizinischen Versorgung von Verletzten unter möglichst realistischen Bedingungen zu trainieren. «Das hat gut geklappt», erklärte der Leiter der Betriebssicherheit der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB), Gunnar Kaiser. Die Alarmierungskette und das Fluchtwegekonzept hätten funktioniert.

Solche Übungen seien nach den Bestimmungen der International Civil Aviation Organization (ICAO) im Zwei-Jahres-Rhythmus vorgeschrieben. Der Flugbetrieb wurde durch die Übung nicht gestört. Teilgenommen haben neben Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr auch Flughafen-Mitarbeiter und Komparsen. Eine detaillierte Übungsauswertung soll in den kommenden Tagen erfolgen, teilte die FBB mit. (dpa/bb)