Wilhelm Schneider galt bis vor vier Jahren als ein unbeschriebenes Blatt. Der Mann, der bis 1944 mehr als 5 000 Rechtsakte der SS und der Wehrmacht beurkundete, der der Enteignung jüdischen Besitzes den Mantel der Rechtmäßigkeit verlieh, der Firmen zur Seite stand, die Menschenversuche machten und der SS-Oberen half, sich an den nach Auschwitz Deportierten persönlich zu bereichern. Er war Hausnotar der SS, von Himmler persönlich gefördert, einer der Top-Juristen im NS-Apparat.

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