Berlin - Der Berliner Verfassungsschutz und die Innenverwaltung stecken in heftigen Erklärungsnöten beim NSU-Terrorkomplex: Verfassungsschutz-Chefin Claudia Schmid räumte am Mittwoch nicht nur ein, dass gesetzwidrig Akten aus dem Bereich Rechtsextremismus geschreddert worden seien – Akten, bei denen ein Bezug zum rechtsextremistischen Mörder-Trio Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe nicht ausgeschlossen werden kann.

Schmid erklärte auch, dass für dieses „Missverständnis“, wie ihre Behörde den Vorgang offiziell bezeichnet, ein hoher Mitarbeiter mitverantwortlich war: der Referatsleiter der Abteilung II B mit den Arbeitsfeldern Rechtsextremismus, Linksextremismus und Spionageabwehr, also ein ausgewiesener Experte.

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