Das Berliner Landeskriminalamt (LKA) hatte offenbar kein Problem, mit einem Schwerkriminellen zusammenzuarbeiten. Während das sächsische LKA gegen die Anwerbung des Chemnitzer NSU-Helfers Thomas S. „erhebliche rechtliche Zweifel“ äußerte, weil er ein Hauptaktivist der rechten Szene war und zum Beispiel beim bundesweiten Vertrieb von Nazi-Musik half, wurde er im Jahr 2000 trotzdem von Berlin als V-Mann gewonnen. Weil gegen ihn ermittelt werde, könne man ihm möglicherweise keine Vertraulichkeit zusichern, begründeten die Sachsen damals ihre Zweifel.

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