Berlin - Es ist diese Leere, die sofort auffällt am Berliner Messegelände unter dem Funkturm. Auf dem riesigen Platz vor der monumentalen Eingangshalle steht eine kleine Armee in Reih und Glied: schlank, weiß und hoch. Es sind Fahnenmasten. Links und rechts des Eingangs sind es jeweils 64. In diesen Tagen würde normalerweise an jedem der 128 Masten eine Fahne wehen. Bunter Stoff, der sonst kaum beachtet wird, Werbebanner oder „sichtbar gemachter Wind“, wie es so schön heißt.

In diesem Januar sind die Masten leer, und das ist ein weithin sichtbares Zeichen. Normalerweise würden die grün-gelben Fahnen für die erste große Messe des Jahres in Berlin werben: die Internationale Grüne Woche, immerhin die weltgrößte Ernährungsmesse und der absolute Publikumsliebling.

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