Berlin - Die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften haben in den vergangenen vier Jahren 16.580 Wohnungen fertiggestellt. Das Ziel, in dieser Legislaturperiode, also bis Ende 2021, insgesamt 30.000 neue Wohnungen zu errichten, werden sie jedoch verfehlen. Nach einer aktuellen Prognose, die Stadtentwicklungssenator Sebastian Scheel (Linke) bei seiner Jahrespressekonferenz am Montag präsentierte, werden nur rund 21.000 Wohnungen bis Ende 2021 fertig.

Scheel korrigierte die zwischenzeitlich bereits abgesenkte Zahl damit noch weiter nach unten. Es sei allen, die den Koalitionsvertrag verhandelt haben, klar gewesen, dass es ein „sehr ambitioniertes Ziel“ gewesen sei, beim Wohnungsbau „von null auf 100“ in fünf Jahren zu kommen, sagte er. Die Gründe, warum das Ziel nicht erreicht werde, seien vielfältig. Eines der größten Probleme sei gewesen, dass man das Planungsrecht nicht so schnell erhalten habe wie gedacht.

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