Berlin - Wegen des Besuches des US-Präsidenten Barack Obama werden einige zentrale Orte in der Stadt komplett gesperrt. Auch der Potsdamer Platz ist teilweise von den Sperrungen betroffen. Einkaufen kann man dort trotzdem noch.

Wenige Stunden vor der Landung von US-Präsident Barack Obama in Berlin haben Polizisten die Sperrungen im inneren Sicherheitskreis der Hauptstadt ausgeweitet. Ins Sony Center wird man nicht mehr eingelassen, wenn man ein Fahrrad dabei hat.

Gegen 20 Uhr soll das Sony Center komplett gesperrt werden. Dann werden voraussichtlich auch Barack Obama und seine Familie im benachbarten Hotel Ritz Carlton eintreffen. Derweil bleiben die Potsdamer Platz Arcaden weiterhin geöffnet.

Auch die Kolonne des Präsidenten steht inzwischen bereit. Um 17 Uhr sahen Zeugen die Autos an der Zufahrt zur A 111 in Tegel vorbei fahren.

Höchste Gefährdungsstufe

Der US-Präsident will mit seiner Familie während seiner Visite in der Hauptstadt im Grandhotel Ritz Carlton am Potsdamer Platz wohnen. Für den Präsidenten gilt die höchste Gefährdungsstufe 1++. Deshalb werden einige zentrale Orte in der Stadt komplett gesperrt.

Auch am Flughafen Tegel haben die Absperrungen begonnen. Dort wird die Präsidentenmaschine Air Force One am Abend landen. Offiziell ist ihre Ankunft für 20.30 Uhr vorgesehen. Möglicherweise landet die Maschine aber schon früher.

Anwohner müssen bis Mitternacht Fenster und Türen geschlossen halten, die dem Flughafen zugewandt sind. Auch Mülltonnen müssen entlang der Fahrtroute des Präsidenten-Konvois entfernt werden.

Ähnliche Vorschriften gelten auch für andere Zonen, in denen sich der US-Präsident während seines Arbeitsbesuchs aufhält.

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Der Obama-Besuch im Internet: Ab Mittwoch können Sie alle Geschehnisse in unserem Liveticker verfolgen.

Alle Texte, Hintergründe und Fotostrecken zu Obama in Berlin: berliner-zeitung.de/obama

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