Berlin - Keiner weiß, wie viele Menschen in Berlin auf der Straße leben, also ohne eigene Wohnung sind. Je nach Schätzung spricht man von 6000 bis 10.000 Menschen. Um verlässliche Zahlen zu bekommen, startet daher im kommenden Jahr ein bundesweit einmaliges Modellprojekt in der Hauptstadt. Obdachlose sollen gezählt werden. Und zwar vom 29. auf den 30. Januar 2020, in der „Nacht der Solidarität“, wie Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) den Zeitpunkt der Zählung nannte. Mehr als Tausend ehrenamtliche Helfer sollen mindestens in Zweierteams in 447 Teilen der Stadt mit wohnungslosen Menschen ins Gespräch kommen. Regelmäßig soll die Zählung künftig durchgeführt werden. „Diese Menschen gehören zu unserer Stadtgesellschaft. Und sie brauchen unsere Unterstützung“, sagte Breitenbach am Dienstag.

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