Es gibt kein Denkmal und keine Straße in Berlin, die nach Estrongo Nachama, dessen Geburtstag sich am 4. Mai 2018 zum 100. Mal jährt, benannt ist. Nichts im öffentlichen Raum erinnert an ihn. Allerdings verleiht seit 2013 die Berliner Meridian Stiftung einen nach ihm benannten Preis für Toleranz und Zivilcourage, „um die Erinnerung an den bekannten jüdischen Oberkantor wach zu halten und sein selbstloses Engagement gegen Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung zu würdigen.“

Der Name Estrongo Nachama, jenes legendären Oberkantors der Berliner Jüdischen Gemeinde, der am 13. Januar 2000 in Berlin starb, ist dennoch weit über die Grenzen unserer, ihm zur Heimat gewordenen Stadt hinaus bekannt. Er amtierte in ihrer Jüdischen Gemeinde über 50 Jahre.

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