Dass es zwischen dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) und seinem Stellvertreter im Senat, Innensenator Frank Henkel (CDU), schlecht läuft, zeigte sich bereits zu Beginn der Abgeordnetenhaussitzung. Die Hand gaben sie sich nur notgedrungen, nachdem sie nebeneinander auf der Regierungsbank Platz genommen hatten und eine Begrüßung nicht mehr zu umgehen war. Gleich darauf wandte sich Müller ab, weiterer Kontakt wurde vermieden.

Die Ehe für alle stand auf Antrag der Opposition auf der Tagesordnung. Ein Thema, das den Senat in den letzten Tagen entzweit hat. Henkel drohte sogar, aus der Koalition auszusteigen, sollte sich Müller an diesem Freitag einer Bundesratsinitiative zur Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Partner anschließen.

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