Der Name „Energietisch“ ist bewusst gewählt: Die darin organisierten rund 50 Energie,- Öko- und Bürgerrechtsinitiativen wollen den Erfolg des Wassertischs wiederholen, der beim Volksentscheid 2011 über 650.000 Stimmen für kommunale Wasserbetriebe mobilisierte. Nun geht es um das Stromnetz, das vom Vattenfall-Konzern betrieben wird. Der Energietisch will, dass das Netz wieder von der öffentlichen Hand übernommen wird. Außerdem fordert er die Gründung eines landeseigenen Stadtwerks, das sich ökologischen und sozialen Zielen verpflichtet. Der Volksentscheid soll im Herbst zur Bundestagswahl stattfinden.

Die seit Februar laufende Vorstufe, das Volksbegehren, droht jedoch zu scheitern. Von den notwendigen 173.000 Unterschriften sind erst knapp 85.000 beisammen. Da der Energietisch 200.000 Unterschriften anpeilt, damit am Ende genug Gültige vorliegen, müssen also noch knapp 120.000 gesammelt werden. Am 10. Juni endet die Frist.

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