Berlin - Die Zerstörung der 800 Jahre alten Holzstraße am Molkenmarkt hat allgemeines Entsetzen ausgelöst. Auch der Verein für die Geschichte Berlins, aktiv seit 1865, reagiert empört auf die Zerstörung des erst vor kurzem bei den archäologischen Grabungen entdeckten Denkmals aus der Entstehungszeit Berlins: „Zerstörung ist der letzte aller Schritte und sollte erst nach Ausschöpfung sämtlicher Optionen und ausführlicher interdisziplinärer Beratung in Betracht gezogen werden!“, heißt es in einem Offenen Brief an den zuständigen Kultursenator Klaus Lederer (Linke). Die Unterzeichner, Mitglieder des Vorstands des ältesten Berliner Geschichtsvereins, mit über 700 Mitgliedern eine der größten Berliner Kulturorganisationen, zeigen sich insbesondere irritiert, weil „diese Entscheidung der obersten Denkmalschutzbehörde zu keinem Zeitpunkt öffentlich zur Diskussion gestellt wurde, um zu eruieren, ob es innovative Möglichkeiten für einen Denkmalerhalt gegeben hätte“. Zudem richten sie Fragen an den Kultursenator.

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