Kritiker halten ihn für eine Art „Knast light“: den offenen Strafvollzug. Etwa 30 Prozent der Berliner Häftlinge verbüßen jedes Jahr ihre Strafe im offenen Vollzug. Das heißt, sie dürfen beispielsweise während der Haftzeit einer Arbeit außerhalb des Gefängnisses nachgehen. Für Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) ist diese Form der Strafverbüßung ein Erfolgsmodell. Die Missbrauchsquote bei Haftlockerungen wie Urlaub oder Familienbesuchen liege bei 0,07 Prozent und sei damit extrem niedrig, sagte der Senator am Mittwoch. „Der offene Strafvollzug ist keine liberale Verirrung“, „sondern ein hoch erfolgreiches Konzept, wie Strafgefangene besser resozialisiert werden“.

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