Berlin -  Wer ein Graffiti von Banksy in Berlin sehen will, muss eigentlich nur raus auf die Straße. Karten im Internet listen bis zu 34 mutmaßliche Wandwerke des berühmten britischen Streetart-Künstlers aus der Zeit von 2003 bis 2004 auf. Oder man entscheidet sich lieber für die Ausstellung „The Mystery of Banksy“, die am Freitag eröffnet hat. Auf 1600 Quadratmetern im Station-Berlin am Gleisdreieck finden Besucher kompakt Kunstwerke, für deren Anblick sie ansonsten in 20 Städte weltweit reisen müssten; wobei die Originale vor Ort teils schon entfernt wurden. Etwa in der Londoner U-Bahn, die für die Schau in Berlin eigens nachgebaut wurde.

Vor-Ort-Events laufen offenbar auch in Zeiten von Corona gut, gleich nebenan wird im Station-Berlin seit einer Woche die Multimedia-Show „Van Gogh – The Immersive Experience“ mit projizierten Bildern des niederländischen Maler-Genies (1853-1890) gezeigt. Die Berliner Zeitung ist Medienpartner beider Shows. „Wir waren am ersten Wochenende jeweils mit beiden Schauen ausgebucht“, sagt Produzent Oliver Forster, der mit Veranstalter Burghard Zahlmann auch durch die Banksy-Ausstellung führt, die wegen Verzögerungen im Aufbau einen Tag später gestartet ist als geplant.

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