Morgens, 9 Uhr, in der Universitätsbibliothek der Technischen Universität (TU) Berlin, Fasanenstraße. Studenten sammeln sich vor der Tür zum Lesesaal. Sie haben ihre Sachen in Fächer eingeschlossen und tragen Körbe mit den nötigen Utensilien. Über ihnen öffnet sich der hohe Raum des Gebäudes mit vier Galerien – Etagen voller Bücher und anderer Medien. Insgesamt sind es etwa drei Millionen. Alles wirkt noch so wie vor gut zwölf Jahren, als die neue gemeinsame Bibliothek der TU und der Universität der Künste (UdK) eröffnet wurde. Doch seitdem hat sich viel geändert.

Jürgen Christof, der Direktor der Universitätsbibliothek der TU, ist ein großer schlanker Mann, 1967 geboren. Vor drei Jahren hat er das Amt übernommen. Von Anfang an verfolgte er das Ziel, die Bibliothek für das digitale Zeitalter umzurüsten. Das Stichwort lautet: Open Access. Alles, was Wissenschaftler produzieren, soll offen für jedermann im Internet verfügbar und nutzbar gemacht werden.

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