Berlin - Am Dienstag wurde in Berlin das Mahnmal für die Opfer der nationalsozialistischen Euthanasie-Morde eingeweiht. Doch einer der größten NS-Verbrecher, die diese Morde mitzuverantworten haben, hat in Berlin dauerhaftes Ruherecht: Das Grab von Herbert Linden, der ab 1939 den Massenmord an Kranken und Behinderten organisierte, befindet sich auf dem Waldfriedhof Zehlendorf. In einer Anlage mit 449 Kriegsgräbern hat er seit 1946 ein „anerkanntes Grab der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft“.

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