Besucher gehen über das Gelände der Gedenkstätte Sachsenhausen.
Foto: dpa/Soeren Stache

Oranienburg - Darf Gisela Gneist, eine Frau, die Taten im Konzentrationslager Sachsenhausen verharmloste und die Existenz von Gaskammern leugnete, mit einem Straßennamen an der Stelle geehrt werden, wo einst das Außenkommando Zeppelin des KZ stand? Die Frage stellt José Trauffler, Tochter des im KZ inhaftierten René Trauffler und Mitglied des Internationalen Sachsenhausen Komitees (ISK), in einem Brief an den Oranienburger Bürgermeister Alexander Laesicke, den sie auch der Märkischen Oderzeitung (MOZ) zuleitete. In ihrem Schreiben äußert José Trauffler laut MOZ Entsetzen: Es sei ihr unbegreiflich, dass eine Straße nach Gisela Gneist benannt werden solle.

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