Berlin-FriedrichshainSie ist bekannt für ihre gute Laune, für den unverwüstlichen Humor, das ständige Lachen – doch inzwischen herrscht bei Marga Bach, die erst vor etwas mehr als zwei Jahren ihr Mundart-Kabarett Berliner Schnauze ins Leben rief, Trauer, Wut, und Hoffnungslosigkeit. Ihr kleines Theater gehört zu jenen, die vom zweiten Corona-Lockdown erneut hart getroffen werden. Kein Geld in der Kasse, eine ungewisse Zukunft, der Schuldenberg, der schon mit der ersten Schließung entstand, wird größer. Nun steht eine Entscheidung an: Fällt die beliebte Icke-Bühne der Pandemie zum Opfer?

Die Stühle stehen, die Lampen leuchten, über dem Tresen verkündet ein Schild: Spritzige Kirschbowle. Eigentlich sieht in der „Berliner Schnauze“, dem kleinen Mundart-Kabarett in der Karl-Marx-Allee, alles so aus wie immer. Und doch ist nichts, wie es war. Auf dem roten Sofa in einer Ecke des Theaters, die große Fensterfront ermöglicht den Blick auf das Leben draußen auf der Straße, sitzt Marga Bach. Schauspielerin, Kabarettistin, seit etwas mehr als zwei Jahren Theaterleiterin.

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