Zwei wandernde Elche ziehen seit mehr als einer Woche die Aufmerksamkeit in Ostbrandenburg auf sich. Die Tiere wurden zunächst im Oderbruch gesichtet, ein paar Tage später streiften sie schon in Wäldern um Fürstenwalde umher, nur rund vierzig Kilometer östlich der Berliner Stadtgrenze. Die mächtigen Tiere kämen aus Polen, wo es immer mehr Elche gebe, sagt Diplombiologin Ina Martin. „Sie wandern auf uralten Wegen und suchen nach neuen Lebensräumen.“
Martin, die am am Thünen-Institut für Waldökosysteme in Eberswalde arbeitet, erfasst Daten zum Elch. Nach ihrer Einschätzung ist Brandenburg ein Durchzugsland für die Tiere. Sie würden offene Waldlandschaften und Feuchtgebiete bevorzugen und die Ruhe suchen, sagt Martin. „Der Elch ist anpassungsfähig.“

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